Von der Gnade, ohne Bild zu sprechen

Wenn ich „was mit Medien“ machen müsste, würde ich versuchen, irgendwas ohne Video zu erwischen. Und das nicht, weil ich nicht eitel wäre.

Nein, die Überlegung ist eher verwandt mit meinen Ausführungen zum Panopticon Videokonferenz und werden, wie ich finde, schön illustriert durch einen Vergleich zwischen dem ruhigen, eleganten, fast schon heiteren Stolpern um Mitternacht des 3.7. im Deutschlandfunk und diesem Ausschnitt aus der Tagesschau von gestern; mein Rat wäre, das Video erst mit geschlossenen Augen laufen zu lassen:

Wie üblich: Wenn euer Browser das nicht abspielt, beschwert euch bei dessen Hersteller. Wer schon überhaupt Videos im Browserfenster anzeigen will, kann zumindest auch webm unterstützen. Die Rechte liegen bei der ARD (also: Das Video ist nicht CC0).

Gut: Ich habe das natürlich gleich mit all dem Gefummel mit Telefon und Brille wahrgenommen. Ich bin dennoch ziemlich sicher, dass Annette Dittert hier ohne Bild deutlich souveräner rübergekommen wäre.

Zitiert in: Telecon-Gefühl: Das glaub ich jetzt nicht